Deutsche Grammatik
Die Pluralbildung bei deutschen Substantiven
1. Regel zur deutschen Pluralbildung: Die Pluralendung -e
In folgenden Fällen kommt es häufig zu einer Pluralendung auf -e:
männliche, einsilbige Substantive: der Tisch → die Tische der Stift → die Stifte
männliche Substantive, die auf -ling enden: der Feigling → die Feiglinge
einsilbige, weibliche Substantive : die Sucht → die Süchte
2. Regel zur deutschen Pluralbildung: Der Plural auf -n bzw. -en
Diese Pluralendung tritt vor allem bei weiblichen Substativen auf!
Weibliche Substative enden im Plural auf -n, wenn sie im Singular auf ...
... einen Vokal enden:
die Idee → die Ideen
die Hülle → die Hüllen
... auf -er oder -el enden:
die Feder → die Federn
die Amsel → die Amseln
Endet das weibliche Substantiv auf -au oder -ei, so braucht man im Plural die Endung -en:
die Frau → die Frauen
die Heuchelei → die Heucheleien
Nach dem gleichen Muster geht man vor, wenn weibliche Substantive auf einen Konsonanten enden:
die Leistung → die Leistungen
die Tür → die Türen
Bei einigen männlichen Substativen benötigt man ebenfalls die Endung auf -n.
Dabei handelt es sich überwiegend um Substantive, die ein Lebewesen beschreiben.
der Junge → die Jungen
der Löwe → die Löwen
3. Regel zur deutschen Pluralbildung: Die Endung -er
Es existieren deutsche Substantive, deren Plural man durch das Anhängen der Endung -er bildet. Dazu gehören überwiegend einsilbige, sächliche Substantive.
Beispiele:
das Haus → die Häuser
das Wort → die Wörter
das Lied → die Lieder
Enden männliche Substantive auf -er, dann benötigt man hier auch einen Umlaut.
Beispiele:
der Mann → die Männer
der Wald → die Wälder
4.Regel zur deutschen Pluralbildung: Die Endung -s
Enden Substantive im Singular auf „a“, „i“, „o“ oder „u“ , so endet deren Pluralform meisten auf „s“.
Beispiele:
der Opa → die Opas
das Auto → die Autos
das Taxi → die Taxis
Das ist besonders bei Fremdwörter so.
Den Plural vieler Abkürzungen bildet man nach dem gleichen Schema:
der Lkw → die Lkws
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